Tiergestützte Therapie

Der Einsatz von einem Praxishund kann die ergotherapeutischen Behandlungen erheblich bereichern. Er kann die Kontaktaufnahme erleichtern und eine entspannte Interaktion fördern. Der Praxishund bewertet sein Gegenüber nicht. Die Geschichte und die Einschränkungen einer Personen spielen für den Hund keine Rolle. Für ihn ist nur wichtig, dass mit ihm Kontakt aufgenommen wird und man gut mit ihm umgeht. Seine Erwartungshaltung an die Klienten ist gering, er korrigiert nicht, wenn mal etwas nicht gelingt und motiviert körperlich wie auch geistig in Aktivität zu treten.


Die Klienten erfahren dadurch:

  • Ein Hund macht auch Fehler, somit ist niemand fehlerfrei
  • Geheimnisse bewahrt er für sich, es ermöglicht eine Überleitung zu Gesprächen über seine eigenen Gefühle, Ängste und Erlebnisse
  • Er fördert die Aktivität, Verantwortung und sensibilisiert eigene Bedürfnisse und Ressourcen
  • Wirkt entspannend und entlastend auf bestimmte Situationen und Stimmungen
  • Er kann die Bedürfnisse nach körperlicher Nähe, Akzeptanz, Zuneigung und sich angenommen fühlen stillen, sowie diese besser an sich und anderen wahrnehmen
  • Kompetenzerfahrungen und Erfolgserlebnisse sind einfach zu erreichen und führen zu einem positiven Selbstbild, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Die Konzentration und Kommunikation wird gefördert